Der Personalmangel verzögert den Saisonstart des Dampfschiffs Neuchâtel
Das Dampfschiff Neuchâtel wird den Betrieb nicht wie ursprünglich geplant am Freitag, 8. Mai, wieder aufnehmen. Der Saisonstart wird nun erst gegen Ende Mai erwartet.
Artikel automatisch aus dem Französischen übersetzt – Diese Verschiebung erfolgt vor dem Hintergrund einer angespannten Situation bei der LNM, die seit Jahresbeginn mit erheblichen technischen Herausforderungen konfrontiert ist. Das Unternehmen muss die Anforderungen des Bundesamts für Verkehr (BAV) erfüllen, was umfangreiche Arbeiten an der gesamten Flotte erforderlich gemacht hat.
Saisonstart mit einem von der BSG gemieteten Schiff
Die Arbeiten betreffen hauptsächlich die Belüftungssysteme der Maschinenräume. Dabei werden unter anderem Klappen eingebaut, die im Brandfall eine Ausbreitung des Feuers verhindern sollen. Insgesamt sind sechs Schiffe von diesen für die Fahrbewilligung notwendigen Anpassungen betroffen.
Trotz dieser Einschränkungen hat die LNM ihre Saison am 10. April gestartet – allerdings nicht ohne Schwierigkeiten. Von den drei vorgesehenen Schiffen musste das Motorschiff Idée Suisse kurzfristig wegen eines Öllecks im Hafen bleiben. Zudem war die Gesellschaft gezwungen, ein Schiff der BSG zu mieten, um das Ville d’Yverdon zu ersetzen, das mit Problemen bei den elektrischen Anschlüssen an den Hafenanlagen von Neuenburg zu kämpfen hatte. So kam schliesslich die Chasseral zum Einsatz.
Keine grösseren technischen Probleme beim Neuchâtel
Beim Neuchâtel selbst liegen keine grösseren technischen Probleme vor. Die Verzögerung ist vielmehr auf Personalmangel sowie auf die derzeitige Priorisierung des Motorschiffs Fribourg zurückzuführen, wie François Kistler, Präsident des Vereins Trivapor, gegenüber den Medien erklärte. Diese Situation führte zudem dazu, dass die Generalversammlung des Vereins – Eigentümer des Neuchâtel – auf den 30. Mai verschoben wurde.
Nach einem Unfall laufen derzeit umfangreiche Reparaturarbeiten am Fribourg. Die Antriebswelle, der Propeller sowie der Motor des Flaggschiffs der LNM wurden bei diesem Vorfall beschädigt.